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Mittwoch, 10. September 2014

Hey Biber man! Wir sind jetzt Bibermann!

Gestern waren Dörthe und ich in Bleckede in der Nähe von Lüneburg, um die Triathlon-Saison mit einem schönen Sprinttriathlon (0,5-20-5) und Grillen bei Freunden zu beenden.


Der Bibermann fand in der 4. Auflage statt. Geschwommen wurde in einem Nebenarm/Hafen der Elbe. Es gab nur einen Start für alle knapp 200 Teilnehmer inkl. Staffel. Zur Schwimmzeit wurde auch der Weg zur Wechselzone gerechnet, ganz norddeutsch musste man nochmal über einen Deich. Ich kam ganz gut durch, Dörthe hatte mit ein paar rabiaten Jungs zu kämpfen.

Die Radstrecke war schnell. Keine großen Steigungen, keine engen Kurven außer dem Wendepunkt. Ich konnte ein paar Athleten auf der Radstrecke einsammeln und irgendwie kamen aus Richtung Wendepunkt auch nicht sooo viele entgegen. Auf dem Rückweg konnte man ein paar Windschatten-Lutscher in frei Wildbahn beobachten...

Die Laufstrecke ging über zwei Runden und an einem Bibergehege vorbei, womit auch der Veranstaltungsname erklärt ist. Weil man die Radstrecke kreuzen musste, hatten die Jungs von der Elbe dies geschickt mit einer Brückenkonstruktion gelöst. Damit waren zwei Treppen (Brücke und Deich) auf der Laufstrecke zu nehmen. Auch beim Laufen konnte ich noch den einen oder anderen überholen. Auf der letzten Runde dann ein kurzes Treffen mit Dörthe.

Und dann die Überraschung!
Dörthe holt sich AK Platz 1 (!!!) und ich bin mit einem 2. Platz in meiner AK zum ersten Mal unter den Top 3, sogar Platz 11 in der Gesamtwertung.

Einen großen Dank an das Triathlon Team Lüneburg für einen schönen, entspannten Triathlon!

So kann eine Saison ausklingen.

Dienstag, 5. August 2014

Ein Tag mit Überstunden


„Nicht wundern, am Ende stehst du wieder am Anfang, nur halt später?“


Eigentlich ging es schon einige Tage vorher los, die Nervosität kam in Schüben. Am Wettkampftag selber, war ich einigermaßen entspannt, wie ich es kenne. (Auffällig hohe Anzahl von Toilettengängen)

Um 6 Uhr dann los, die letzten Vorbereitungen treffen, Kleiderbeutel deponieren, Getränke klar machen, Neo anziehen. Danach Richtung Schwimmstart. Irgendwie ging jetzt alles ziemlich schnell. Lutz (auch Triwolf) und ich warteten zusammen auf den Start. Anders als bei mir ist es nicht sein erster Ostseeman, er weiß etwa was kommt.

Nationalhymnen der Teilnehmer werden gespielt. Wir starten etwas verspätet kurz nach 7. Dem meisten Gehaue konnte ich gut aus dem Weg gehen. Am meisten Respekt hatte ich vor zu vielen Quallen, aber ich hab mir immer schön einen Vordermann gesucht der für mich auch ein bisschen Strömungsschatten gegeben und mir die unliebsamen Quallen vom Leib gehalten hat. Auf der zweiten Runde hat mir eine Staffelschwimmerin die Brille vom Kopf gehauen… Aus irgendeinem Grund hat sie mir dann auch noch was hinterher gebrüllt. Zwei Armzüge später hab ich sie dann nicht mehr gehört. Vielleicht hat sie noch ein bisschen ne Boje angenörgelt… Ohne weitere Überraschungen bin ich dann nach 1:11 Std. und mit gutem Gefühl aus dem Wasser gekommen.

Nach dem Wechsel dann zum Radfahren kam der Regen wie angekündigt schon auf der ersten von sechs Runden. Taktisch klug hatte sich an einem Anstieg auch mein grandioser Fan-Block eingerichtet. Dörthe, meine Eltern, Dörthes Bruder, Loic, Simone und Ulf haben auch Vollgas gegeben und zusätzlichen Antrieb. Bei der zweiten Runde konnte man locker von einem Wolkenbruch reden, ich war wieder so nass wie beim Schwimmen.



Die Ränder der Strecke waren gesäumt von Athleten (bei 20 hab ich aufgehört zu zählen), die ihre Plattfüsse reparierten. Wohl von dem hochgespülten Split. Gut, dass ich vorm Wettkampf neue Mäntel und Pannenmilch montiert hatte.

Das Radfahren lief entspannt und ich fuhr einen guten 32er Schnitt, die 30-Kilometer-Runden machten es kurzweilig. Dann am Ende der fünften Runde passierte es. Ich bin in einer Kurve abgeschmiert. In Glücksburg und Umgebung hatte es Wochen nicht geregnet und die Straßen waren schmierig. Zum Glück nur Prellungen und Schürfwunden. Mein Rad war auch halbwegs okay. Einige leichte Gänge konnte ich nicht fahren, weil sonst das verbogene Schaltwerk in die Speichen lief. Aber ich konnte weitermachen, das war das einzige, was zählte! Und weil das ganze mitten in der City passierte, hat der Moderator meinen Sturz ausführlich für die Zuschauer kommentiert… Die letzte Runde fuhr ich dann etwas langsamer, weil ich nicht wusste, ob vielleicht noch irgendwas kaputt ist.

Einen blinden Passagier hatte ich auch. Ein Marienkäfer hat von Anfang an auf meinem Lenker gesessen, ist mal hierhin und dahin gewandert. Selbst bei dem Sturz ist er artig auf dem Lenker geblieben.

Ich hatte etwas Sorge, ob ich die Prellungen beim Laufen merke, aber nach dem Wechsel vom Rad aufs Laufen ging es gut. Zu gut, ich lief viel zu schnell. Meine schlaue Uhr hat mir die Information auch gegeben, aber irgendwie hab ich meinen Rhythmus nicht gefunden. Andere Läufer mit anderem Tempo, kaum noch Körpergefühl nach über 7 Stunden, egal jetzt einfach nur noch durch den Rest. Der Fan-Block hat wieder mächtig motiviert. Auch Sandra vom SC Weyhe die ebenfalls auf der Langdistanz unterwegs war, hat mich bei jeder Begegnung angefeuert. 



Und dann hat mich im Start-/Zielbereich auf dem Weg in die zweite Runde genau da, wo sehr viele Zuschauer standen, der Gesamtführende Christian Nitschke überholt. Die Menge hat gejubelt und es war ein Wahnsinnsgefühl. Als ich auf meine vorletzte Runde ging, stand der Christian Nitschke, der bereits das Rennen gewonnen hatte am Verpflegungspunkt und reichte mir und den anderen Wasser… echt abgefahren! Hin und wieder musste ich mal gehen, um wieder runter zu kommen, aber Runde um Runde kam ich dem Ziel näher.


Die letzten Minuten bis zum Ziel sind irgendwie ein anderer Film. Ich konnte, was ich vorher nicht mehr konnte… Laufen. Tausend Dinge und nichts geht einem durch den Kopf… und dann… läufst du durch einen Kanal von Menschen, durch so einen Bogen der dich über deine Zeit informiert. Bei mir wurden 11:44 Stunden angezeigt, mit denen ich sehr, sehr zufrieden bin. Ja, du läufst durch so einen Bogen und stehst einfach da und es ist erledigt!




Na gut, es ist ein „saugeiles Gefühl“!!!!! 



Es ist schön, dass mit so vielen lieben Menschen zu erleben, die für einen dabei sind. Neben dem Fanblock die vielen Wünsche vorher und hinterher über alle Arten von Medien… Es ist klasse.


Man fragte mich, ob ich so etwas nächstes Jahr wieder machen würde. 
Ich habe geantwortet „Nein, nicht nächstes Jahr“.




Was hat mir das ganze rückblickend gebracht?


Eine Menge mehr, als ich gedacht habe: auf den eigenen Körper hören, den Begleiter "was, wenn du es nicht schaffst" zu ertragen. Und dass ich viel länger als erwartet solche Selbstdisziplin aushalten kann. Es ist ein gutes Gefühl, so ein augenscheinlich fernes und schweres Ziel zu erreichen.

Und noch eine Erkenntnis. Sicher kann man so etwas straight alleine trainieren und erreichen.
Aber ich persönlich bin über all die Unterstützung, die ich hatte sehr, sehr froh.
Dörthe, die mir die müden Beine massiert hat. Einkaufen, das Haus putzen usw... Die Bude hätte bei all dem Training etwas anders ausgesehen und ich hätte ausschließlich von Fertiggerichten gelebt, wenn Dörthe nicht gewesen wäre, der zweite Ausdauer-Athlet!



Ich habe erfahren, dass Freunde und Familie bereit sind, sich 12 Stunden für mich die Beine in den Bauch zu stehen. Und dass es jede Menge Leute gibt, die in Gedanken bei mir sind, wenn es um was geht.

Sonntag, 5. Januar 2014

Woche 1

Es geht um keine guten Vorsätze, zumindest nicht zum neuen Jahr... Die Entscheidung ist schon ein paar Tage älter.

Im letzten Jahr habe ich mein Wort gebrochen. "Ich werde nie eine Langdistanz machen...". Dann ist es passiert. Es erschien auf einmal nicht mehr unmöglich und ehe ich mich versah, hatte ich mit einem Klick auf "anmelden" jede Menge Trainingsstunden vor mir.

Nun versuche ich seit September in eine gute Form zu kommen. Und irgendwie ist mir auch das ganz okay gelungen. So dass das Training fahrt aufnehmen kann.

Vielleicht halte ich es auch durch, immer mal wieder ein bisschen darüber zu schreiben ;-)

Ach ja, ein bisschen trainiert habe ich in Woche 1 natürlich auch... und es lief ganz gut.

Trainingssong der Woche: Olli Schulz - mach den Bibo




Montag, 3. Juni 2013

Formfaktor

Es sind exakt 3 Wochen bis zum Start der Alpenüberquerung.
Was ist noch zu tun? Vorbereitungen? Was ist mit der Form?
Fragen, Fragen, Fragen.

Müssen noch mehr Radkilometer in die Beine und das bei dem bescheidenen Wetter?
Das Mallorca Trainingslager und 100te von Kilometern liegen weit zurück. Der verrückte Harz-Trip mit der Königsetappe von St. Andreasberg nach Stuhr und 300km durch Niedersachsen auch.


Letzten Sonntag gab es für mich den ersten Triathlon-Wettkampf in diesem Jahr. Die Form war überraschend gut und trotz nahezu keinem Lauftraining war das Gesamtergebnis mehr als zufriedenstellend.
Fazit: Die Form reicht aus. Muss ausreichen.


Der Trip ist bezahlt, die Anschlusstage sind gebucht, das Bike ist zusammengeschraubt. Für so ziemlich jedes Wetter ist eine entsprechende Hightech-Klamotte vorhanden.
Fazit: Alles was erledigt werden kann, ist getan.

Es gibt nur noch diese eine, kleine Sache… Am Fusse des Stilfser Jochs steht ein Schild, auf das viele Radfahrer ihre Vereinsaufkleber backen. Es versteht sich ja von selbst, dass wir – die Sonntagshelden – uns da auch verewigen müssen. Also, musste ein Entwurf her und… seht selbst:


Montag, 27. August 2012

I'm a Nordseeman!


Eigentlich sollte es schon die zweite Mitteldistanz in diesem Jahr sein,
aber mein Fuss hat das anders gesehen. Monatelang war kein Lauftraining möglich.
Und die Augath-Tour-Wettkämpfe, die ich trotzdem durchgezogen habe, waren nicht gerade förderlich.

Seit einigen Wochen dann die Erlösung. Ich konnte wieder schmerzfrei Laufen, ganze 2,6km, Yeah! Genau genommen sechs Wochen vor dem Nordseeman. Also wenig Zeit für viel Vorhaben. Schnell die eigene Regel aufgestellt. Jeden zweiten Tag laufen und immer einen Kilometer mehr. Klar, ich hab mich natürlich nicht daran gehalten und doch mehr gemacht.

Und ein Funken von Chance auf den Nordseeman zeichnete sich ab... Langsam kommt die alte Motivation wieder. Schwimmen, Laufen, Radfahrern so oft es geht, egal. Und immer ein bisschen in den Körper hören, ob der Fuss noch dabei ist. Der Highlight ist die lange Tour Anfang August mit Loic. Wir fahren auf einem Sonntag mal eben 180km unter 6 Stunden. Das letzte Mal bin ich eine ähnlich lange Strecke vor 3 Monaten gefahren, es war genial! Aber auch das Lauftraining scheint zu "laufen". Ich bin für meine Verhältnisse und in anbetracht des wenigen Trainings überraschend schnell.

Am 10.08. endete dann der Anmeldeschluss, an dem habe ich mich dann auch in die Starterliste gebracht. Jetzt gibt es kein zurück mehr. Zumal das Fan-Team auch schon seine Planung aufgenommen hatte.

Dann der Wettkampftag
Die einen meditieren vor Wettkämpfen, hören Musik, die anderen sind nervös.
Ich beruhige mich mit einem monumentalen Klogang.

Eigentlich müsste ich nervös, aufgeregt, hibbelig sein.
Aber wie schon bei anderen Wettkämpfen ist da nichts außer konzentrierter Ruhe oder Respekt vor der Länge. Immer wieder schwirrt mir das Lied von Walter Elf durch den Kopf: "Das ist die Angst vom Tormann beim Elfmeter…" und weiter "…das ist die Angst, die jeder von uns kennt…" Aber die Ruhe dominiert.  Vielleicht mache ich das ganze, um diese Ruhe und Klarheit zu haben? Nee, ich mache es, um das Jahr über den Hintern hoch zu bekommen und zu trainieren.

Als wir in Wilhelmshaven ankommen, ist die Wechselzone noch nicht offen und ich muss mit dem Einchecken warten. Wir gehen zum Hafenbecken, in dem gleich geschwommen wird. Dörthe hat mir vom Vorjahr von hohen Wellen und jeder Menge Quallen berichtet. Den Gedanken daran hatte ich erfolgreich verdrängt. Es ist windig und kalt, irgendetwas bei 14 Grad. Laut Prognose soll es aber trocken bleiben.

Dann kann ich einchecken und suche mir einen Platz für's Rad.
Dann, eine halbe Stunde vor Start in den Neo gepellt und und zum Hafenbecken.
Dörthes Eltern, ihr Bruder und meine Mama sind auch dabei (als Zuschauer).
Philipp sagt noch: "Hier brauchen wir keine Salty Sticks, ein paar kräftige Schluck aus dem Hafenbecken tun es auch" Ich denke, dass ich darauf verzichten könnte, aber ich weiss auch, dass es sich wohl nicht vermeiden lässt.


Dann ab ins Wasser, gleich geht's los, zwei Runden und 1,9 Kilometer. Das Wasser ist überraschend warm. Und dann gleich der nächste Überraschungseffekt, die Wasserlage fühlt sich perfekt an.
Ist es das Salzwasser, Neo… keine Ahnung, es ist geil.
Die ersten Runden beim Einschwimmen zeigen, dass die Wellen mir keinen grossen Stress machen werden. Dann der Startton. Es geht los. Vor mir liegen weit über 5 Stunden (oder fast 6?) der Anstrengung mit viel zu viel Zeit zum Nachdenken.
Ich hab mich etwas aussen eingereiht und finde gut meinen Rhythmus. So schaffe ich die erste von zwei Runden gut. Bei der zweiten Runde finde ich einen anderen Schwimmer, der etwas schneller als ich ist. Ich hänge mich in seinen Sog und kann so die zweite Runde ordentlich Kräfte sparen.
Ein paar Mal versuche ich, vorbei zu schwimmen, aber ich muss merken, dass es zu anstrengend ist.
Am Hals scheuert die Neokante mit Hilfe von Salzwasser den Nacken wund.
Dann auf die Zielgrade und raus aus dem Wasser. Dörthe erzählte mir später, dass ich deutlich schneller als sonst bin. So habe ich mich auch gefühlt, geil!


Dann geht es aufs Rad. 90 Kilometer über fünf Runden.
Die erste Runde läuft richtig gut. Zu gut, wie sich später zeigt.
Mit dem Wind fahre ich in der ersten von fünf Runden mit dem Wind raus. Irgendetwas bei einem 36er Schnitt. Zurück gegen den Wind mit einem 31-32er Schnitt. Also eine coole Radzeit ist auch möglich.
Das Anfeuer-Team hat sich an der Brücke in der Nähe vom Start positioniert und macht richtig gute Stimmung. Die zweite Runde läuft auch noch gut. Aber die dritte und vierte haben es in sich.
Gefühlt kommt der Wind von überall, aber nicht von hinten oder vorn. Vielleicht bin ich aber auch nur schon so fertig… Dann in die fünfte Runde, gleich ist es geschafft. Ich hab die Hälfte gerade geschafft und sehe den Wendepunkt vor mir. Da sehe ich, was die dunklen Wolken bringen. Eine reine Wasserschlacht. Von einer Minute auf die andere steht das Wasser zentimeterhoch auf der Strasse und ich bin durchtränkt… Zehn Minuten später und ich wäre verschont geblieben. Egal. Den kleinen Rest klatschnass zurück und zur Wechselzone.


Der Wechsel dauert ewig. Ich bin so alle, dass ich mir viel Zeit lasse.
Dann geht es auf die Laufstrecke. Es ist schon wieder trocken, ich natürlich nicht.
Ich komme schnell in mein Tempo. Ein Blick auf die Uhr, einen Peace von 5:30. Was?!?
Gefühlt laufe ich langsamer, ich beschließe, mich etwas zurückzuhalten, um die 20 Kilometer zu überstehen. Nach zwei Runden die Erkenntnis: Es ist eine Endzeit unter 5:30 Stunden drin, der Hammer! Ich bekomme es hin, den Schnitt über die ersten drei von vier Runden zu halten. Bis hier hin
läuft es so gut, dass ich es glatt genießen kann. Mein Fuss macht auch keinen Stress, Perfekt.
Die letzte Runde hat es in sich, zwei Kilometer falle ich unter 6 Minuten, der magischen Grenze für die gute Zeit. Dann der Einlauf in den Zielkanal, alles voller Menschen. Ich kann aber irgendwie nur geradeaus gucken. Hinter mir höre ich Schritte und ich gebe nochmal Vollgas. Dass mich einer aus der selben AK hier überholt darf nicht passieren. Im Ziel sehe ich, dass es nur eine Staffel war.


Dörthe, die Family und meine Sportkollegen Philipp und Andreas warten schon.
Ich kann kaum sprechen, mir fehlt etwas die Luft, aber es ist ein bisschen Schade,
dass es schon vorbei ist. Am Ende sind es 5:26:31 Stunden. In der Gesamtwertung bin ich von den 159 gestarteten Männern auf Platz 125. Egal, mein Ziel ist erreicht. Die erste Mitteldistanz, ein halber Ironman. Mit einem Jahr Verspätung (soll ja bei grossen Vorhaben passieren) bin ich ein Nordseeman.


Ich danke - meinem Schatz - Dörthe, ihrer Familie und meiner Mama, dass sie mich so kräftig unterstützt und angefeuert haben. Jeder, der schon mal bei so einem Wettkampf als Zuschauer dabei war, weiss dass das auch sehr anstrengend ist.

Mein Respekt gilt dem Athleten, der mit nur einem Arm den ganzen Wettkampf absolviert hat.

Geschrieben und gesendet von meiner Couch.

Freitag, 10. August 2012

Kein zurück

Jetzt gibt es kein zurück mehr. Die Anmeldung für den "Nordseeman" ist raus!

Das Training war zu kurz. Besonders fürs Laufen, aber der Fuss hat gehalten und die paar Restkilometer zum Halbmarathon werden auch schon irgendwie klappen.

In zwei Wochen gehts nach Wilhelmshaven.














Wer mich also unterstützen will (ersatzweise: leiden sehen will), ich freu mich am 26.7. über bekannte Gesichter am Streckenrand.